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und Kapitalmarktrecht.

 

 

Widerruf von Autokrediten

Der Dieselskandal und drohende Fahrverbote haben zahlreiche Autobesitzer verunsichert. Käufer, die ihr Fahrzeug über ein verbundenes Darlehen der Autobank wie z. B. der Volkswagen Bank  finanziert haben, haben oftmals die Möglichkeit, über einen Widerruf des Autokredits zugleich die Finanzierung zu beenden und das Fahrzeug an den Verkäufer zurückzugeben.

 

Widerrufsbelehrung oft fehlerhaft

In zahlreichen Fällen - insbesondere seit dem 10.06.2010 - ist die im Kreditvertrag angegebene Widerrufsbelehrung fehlerhaft. Dies hat zur Folge, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen begonnen hat und der Widerruf nach wie vor möglich ist. 

Wird der Darlehensvertrag widerrufen, dann kann der Verbraucher die Rückzahlung der Kreditraten sowie der Anzahlung verlangen und kann das Fahrzeug zurückgeben. Die Bank hat lediglich Anspruch auf die - zumeist sehr niedrigen - Kreditzinsen. Für die Nutzung des Fahrzeugs ist eine Nutzungsentschädigung entsprechend der gefahrenen Kilometer zu leisten. Diese entfällt jedoch, wenn das Darlehen nach dem 13.06.2014 abgeschlossen wurde.

 

Rückzahlung der Kreditraten und Anzahlung möglich

Der Widerruf steht grundsätzlich jedem Verbraucher offen. Weder muss hierzu ein Grund vorliegen noch muss der Verbraucher einen Fahrzeugmangel nachweisen. Gerade Käufer eines mit der “Schummelsoftware” ausgerüsteten Fahrzeugs des VW-Konzerns tun sich damit in prozessualer Hinsicht erheblich leichter, da die aufwändige und unsichere Beweisführung hinsichtlich der Fahrzeugtechnik wegfällt.

 

Kostenfreie Ersteinschätzung

Betroffenen Autokäufern bietet unsere Kanzlei an, die Darlehensverträge kostenfrei zu überprüfen. Die zu prüfenden Vertragsunterlagen können Sie uns gerne – bitte vollständig und leserlich – per Post, per Telefax oder eingescannt per e-mail zukommen lassen.